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Thema: BitCoins: Fluch oder Segen ?

  1. #1
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    Standard BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Hallo Zusammen

    Mich würde einmal interessieren, was eure Meinung zu BitCoins ist.

    Da wir hier ein Forum auch für Informatiker anbieten, und BitCoins nicht anderes sind als ein Extrakt aus der Verbindung "Mathematik und Informatik", würde mich dies interessieren, wer von euch dieses Thema interessiert und wer vielleicht von euch schon auf diesen Zug aufgesprungen ist, wann und warum, oder aber warum ihr euch auf keinen Fall dafür nur ein Bitchen ;-) Zeit dafür aufbringen möchtet und es euch nicht interessiert.

    Freue mich über eure Antworten.

    Infos mit Video zu BitCoins findet hier auf einem deutschen BitCoin-Markplatz.

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    Grüsse
    Rene

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  2. #2
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Passt ganz gut zum Thema: Onlinewährung : Londoner Unternehmen bietet Tresor für Bitcoins an - Nachrichten Geld - Geldanlage - DIE WELT. Gestern zufällig noch in der Onlineausgabe der Welt gelesen...
    Unduldsam sollte man nur gegen sich selber sein, nicht gegen andere.

  3. #3
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    und in der Schweiz noch etwas früh ?

    Bitcoin Switzerland
    rgds Lordicon


    Der einfachste Weg Identitätskrisen zu vermeiden.

    PSS: [Environment]::UserName

    Lordicon [Lord ei-'kän] frei übersetzt "Lord der Ikone"

  4. #4
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Wer hat´s erfunden?!
    Unduldsam sollte man nur gegen sich selber sein, nicht gegen andere.

  5. #5
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Zitat Zitat von lazy Beitrag anzeigen
    Wer hat´s erfunden?!
    Nicht die Schweizer. Ich wollte nur zeigen, dass die Schweizer Seite am entstehen ist.

    Bitcoin ? Wikipedia
    rgds Lordicon


    Der einfachste Weg Identitätskrisen zu vermeiden.

    PSS: [Environment]::UserName

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  6. #6
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Ich interessiere mich ganz grundsätzlich für "spezielle/ausserordentliche" Finanz- und Wirtschaftssysteme. Da unser vorherrschendes Finanzsystem aus meiner Sicht längerfristig zu einem Gau führt, verfolge ich "neue" Ansätze mit grossem Interesse. Bitcoins sind unter Anderem aus meiner Sicht deshalb interessant, weil es eine Höchstgrenze gibt. Allerdings glaube ich, dass Bitcoins nie über ein Nischenprodukt heraus kommen werden.
    Gruss
    Gandalf

  7. #7
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Hallihallo

    Ich denke da anders.... wenn du einen Blog im Internet liest, der dir gefällt, wie bezahlst du ihm eine kleine Aufmerksamkeit, weil dir sein Bericht gefällt? Aufwendig mit Paypal?
    Wie bezahlst du in Spielen deine Zusatzvorteile? Wie bisher mit Kreditkarte oder Itunes-Guthaben? Es gibt 1000 Gründe, warum eine unabhängige Zahlungsart Sinn machen würde, wenn man darüber richtig auch nachdenkt, ist eine Online-Zahlungsart auch die einzige Schlussfolgerung nach den Dienstleistungen im Internet.

    Jedoch denke ich aber auch, dass es hier noch am Anfang steckt, wenn hier jemand im Jahre 2015 oder 2016 diesen Beitrag liest, bin ich mir sicher, dass er schmunzeln muss.

    Anfang 2013 war der Bitcoin-Kurs auf 10 Euro, dann stieg er Monate später auf 200 Euro um sich dann auf 40 Euro einzupendeln..... man hat von einer Blase gesprochen, dann ein paar Monate später stieg der Kurs auf 800 Euro um dann wieder auf 500 Euro zu sinken, man hat von ner Blase gesprochen, jedoch ist es Fakt, dass der Kurs dannach nie mehr unter die 500 Euro gefallen ist..... Irgendwann steht der Kurs auf 1500 Euro um dann wieder auf 1000 Euro zu fallen und man spricht wieder von einer Blase......

    Ich vergleiche die BitCoins mit einem Trend, der von den einzelnen Firmen und Gläubigern lebt, dass war beim Auto (Ford) damals so, beim Internet, beim Smartphone und nun bei 3D-Drucker, Anfangs wird der vielleicht kommende Trend belächelt und totgeredet, doch ein Trend ist unaufhaltsam, egal was die Medien und Leute sagen..... Ein Nachteil hat es für bisherige Infrastrukturen und Firmen, wie damals als Beispiel bei den Kutschen, jede Firma, die Tränke für die Pferde herstellten und Sättel oder auch Schuhe etc hatten es schwierig, weil Ford mit dem Auto kam, die ganze Welt hatte schlecht von dem Neuen gesprochen und die "toten" Pferde hochgelobt....., später war es auch beim Internet so, alle haben nur das schlechte mit Kriminellen und dem Kreditkartenbetrug gesehen, dann wurde Steve Jobs von aller Welt belächelt, weil er ein 1000 Dollar teures Telefon raus brachte, was dazu noch Riesig war und heute wird Barilla belächelt, weil die nach 3 Jahren Entwicklung mit einem 3D-Drucker Nudeln "gedruckt haben..... ;-)

    Doch Fakt ist, hätte ich Aktien von den Autoherstellern und Zubehörherstellern damals gekauft, später von jedem grossen Internetpionier VOR der Blase gekauft, oder Apple Aktie, naja ihr wisst schon... im Grunde hätte ich in JEDE Firma investieren können und alle Hochs und Tiefs einfach mitmachen sollen (auch die Internetblase), dann müsste ich heute nicht mehr arbeiten... Was ich damit sagen will, wenn man einen Trend durch Marktsignale feststellt (wie jetzt die 3D-Drucker oder BitCoins) und da mitmacht, ist es eigentlich egal, wo ich investiere, solange es in Firmen sind, die direkt oder indirekt damit zu tun haben.... Dies ist keine Anleitung für eine Gelddruckmaschiene, sondern MEINE Definition, wie es in der Vergangenheit bei allen Trends abgelaufen war, egal ob da "Blasen" waren oder Tiefs....

    So, und nun kommen die BitCoins, die Entwicklung ist genau so wie bei jedem anderen Trend, viele Reden es ist Tod, doch hinter den Kulissen starten kleine Startups, einige Investoren werden darauf aufmerksam und investieren Millionen, dies kann man täglich in den Nachrichten lesen, in der Regel 3-5 Jahren später weiss man warum.... ;-)
    Die grossen bekannten Firmen haben Ihre Stellung im Markt schon, deshalb sind sie ja gross geworden, deshalb können diese auf solche Trends nicht einfach aufsteigen, sondern können sich nur anpassen, Abhilfe gibt es dabei nur mit Zukauf von kleinen Startups, dann eignet man sich Wissen an, was man selber aufgrund seiner Grösse, der unflexiblität nicht aneignen kann, wenn ihr ehrlich seit, liest ihr fast täglich von solchen Einkäufen.... nur die kleinen Startups sind imstande solche Trend zu sehen und irgendwas cooles damit zu machen, die Investoren erkennen dies sofort und steigen ein.
    Also Anhand der kleinen Startups, welche auf den selben Trend-Zug einsteigen kann man also gut erkennen, ob und wo sich ein Trend entwickelt.

    Ich denke, das BitCoin-System hat in jedem Fall seine Berechtigung, derzeit pendelt der Kurs sich auf ~600 Euro ein, was auch darauf deutet, dass er irgendwann nach einer Seitwärtsbewegung nach Oben ausbricht, denn im Moment halten sich die Bullen und die Bären die Waage. Was bei den BitCoins aber der grosse Unterschied ist gegenüber den Aktien ist der Faktor Mensch, obwohl in der Börse auch 2/3 Psychologie herrscht (schaut mal den aktuellen Film mit Leo DiCaprio an), ist der BitCoin-Markt schon viel anfälliger auf gute oder schlechte Nachrichten, doch nichtsdestotrotz der Aufwärtstrend ist und bleibt da, wenn man die letzten 2 Jahre anschaut, so wie es bei JEDEM Trend der Fall ist ;-)

    Mit diesen (für mich doch aussergewöhnlich) vielen Worten nehme ich keine klare Haltung auf, und distanziere mich von Empfehlungen für BitCoins, es ist und beleibt alles spekulativ, ich wollte nur ein bisschen die Vergleiche bringen zwischen den unterschiedlichsten Trends in der Vergangenheit und jetzt....

    Wie gesagt, es ist spannend diesen Beitrag einmal in 2 Jahren zu lesen ;-)

    Hier noch ein paar coole Nachrichten der letzten Tage:

    Ebay Großbritannien: im Februar startet der Handel mit Bitcoins & Co. - CNET.de
    Bitcoin-Geldautomaten nehmen Fahrt auf ? Jetzt auch in Zürich » t3n
    Währung: Mit Bitcoins nach Vegas - KURIER.at
    DLD 2014: Digital-Geld-Mogul: Bitcoin wird die Währung der Welt - Börse - FOCUS Online - Nachrichten
    Ebay Großbritannien: im Februar startet der Handel mit Bitcoins & Co. - CNET.de
    Grüsse
    Rene

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  8. #8
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Letzthin war in einem c't ein ganzer Packen voller Beiträge zu Bitcoin, ich glaube man kann sie hier kaufen: Der Bitcoin-Goldrausch ? aktuelle News und Hintergründe zu der digitalen Währung | heise online
    Rein vom sicherheitsprinzip her finde ich Bitcoin phänomenal, aber der Aufwand dazu ist gigantisch. Was die Hash-Berechnung für Rechenlesitung und dadurch Strom braucht ist eigentlich nicht verantwortbar. Klar kann mit ASICs und FPGAs effizienter gerechnet werden, aber da verdienen auch wieder Firmen daran und die sind alles andere als vertrauenserweckend...

    Ich würde aktuell Bitcoin gleich setzen mit Aktienspekulationen und Casinobesuchen: kann gut gehen, kann aber auch total in die Hosen gehen.

  9. #9
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Irgendwann im Februar kommt ein Bericht auf Pro7 Galileo, ich werde den Link dann hier posten.

    Ich hoffe, die hören endlich damit auf, den Leuten einzureden, dass jeder BitCoins in "Eigenregie" herstellen kann, denn das ist seit langem nicht mehr der Fall, oder würdet Ihr auch nach Kanada fahren um Gold zu schürfen, nur weil man euch gesagt hat, wie man mit Schaufel und Pickel Gold schürfen kann und wie viel das Gold heute Wert hat?

    Der einzige Sinn des Minings ist der, dass man einen kleinen Obolus bekommt, dafür dass man seine Rechnerleistung zur Selbsterhaltung des System bereit stellt, denn jeder PC im Netzwerk hat die gesamte Datenbank gespeichert und ist gleichzeitig Polizist und Backup.

    Der "Wert" des BitCoins ist derzeit noch ein psychologischer Wert, und schwankt nun zur Anfangsphase noch zu stark, was viele abschreckt und es als tägliches Zahlungsmedien disqualifiziert, denn die Nutzer, Träumer, Investoren... usw beeinflussen den Wert der Coins mit den Kauf- und Verkaufshandlungen, was bedeutet, wenn Frau Merkel sagen würde, BitCoins werden als Zahlung mit den deutschen Banken verboten fällt der Preis in Deutschland sofort ins unermessliche und der Rest der Welt zieht nach, wenn aber Ebay sagen, sie würden BitCoins als Zahlung zulassen, steigt der BitCoin ins unermessliche....

    Wichtig dabei ist die langfristige Anschauung des BitCoin-Kurses, z.b. über 3 Jahre, ist der Kurs nach unten gegangen, seitwärts oder schräg nach oben?!?

    @swiss:
    Casinobesuche für die Normalos sind meiner Meinung nach 100% Glück und der Staad verdient da mit, deshalb gewinnt mehrheitlich die Bank.
    Aktienspekulationen sind natürlich wie der Name sagt spekulativ, du kannst 100% verlieren, aber 10'000 % Gewinnen ;-) Doch die Börse hat noch mehr zu bieten, es gibt auch Börsen-Strategien, wie z.b. mittels Sieger-Aktien. Es sind oft die Gewinner-Aktien der zurückliegenden Monate, die unaufhaltsam weiter steigen, dieser Ansatz funktioniert langfristig heute ebenso wie vor 50 Jahren. Wer also trendstarke Aktien steigert den Wert. Wie immer gilt dies über einige Jahre anzuschauen und nicht die einzelnen Monate vergleichen.
    BitCoins sind derzeit erst am Anfang, ich würde sagen, in 3-5 Jahren haben wir uns daran gewöhnt und könnten es hier an dieser Stelle besser erklären.

    Heutige Nachrichtigen im Netz zu BitCoins:
    Wie Bitcoins Kreditkarten Konkurrenz machen | Top News | News | CASH
    Verzeichnis der BitCoin Akzeptanzstellen: https://bitpay.com/directory#/
    Geändert von rene (03.02.2014 um 10:12 Uhr)
    Grüsse
    Rene

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  10. #10
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Im Moment ist es turbulent, scheinbar werden die Börsen angegriffen.
    Bitcoin-Börsen offenbar unter koordiniertem Beschuss | heise online

  11. #11
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Wehe dem, der auf der Börse Mt. Gox Bitcoins gehandelt hat! Sie ist nämlich weg vom Fenster (mindestens momentan, aber schon etliche Stunden).
    Bitcoin-Börse Mt. Gox verschwindet vom Radar - und die Bitcoins der Kunden | heise Security

    Konkurs? Übernahme? Betrug? Gehackt? Man weiss es nicht... Aber sind ja auch nur ein paar Milliarden Franken weg

  12. #12
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    DRS3 hatte gestern einen BitCoin-Tag. Auf der Seite gibt es viele Infos über dieses virtuelle Geld.
    Richte nicht zu vorschnell, damit Du Dich damit nicht selbst richtest!

  13. #13
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Ja aber mal ehrlich, was ist besser für eine Zeitschrift als über eine solche Geschichte zu berichten?!?

    Es geht nur um ein Leck bei irgend einem chinesichen BitCoin-Diensleister, welcher zwar ein ganz grosser Player war, aber welcher ein Leck in seiner Software hatte und Auszahlungen deshalb mehrfach getätigt werden konnte, dies wurde halt so von einigen Kids gemacht, über die Jahre summiert sich das halt.... Wer halt zu doof ist eine doppelte Buchhaltung zu führen....?!?!? Naja ich weiss nicht, scheint, dass Mt.Gox auch von Kids betrieben wurde, die keine Ahnung von "Wirtschaften" haben...... Was hat aber diese EINE Sache von "nur" einem Dienstleister mit der Währung BitCoin zu tun, ausser dass er damit handelte ?!?!?

    Hier mal ein vernünftiger Bericht einer deutschen Plattform, welche ebenfalls vorgestern an die Zeitungen ging, als Statementm aber KEINE einzige hatte darüber berichtet ;-) Warum nur ?!?

    Ich sage nur PSYCHOLOGIE, wer gestern 12.00 Uhr BitCoins abgestaubt hatte, für nur € 380.-, konnte sie bereits heute 9.30 Uhr wieder für € 450.- Euro verkaufen, das ist ein Plus von fast 20%.

    Also, macht es den ganz Grossen nach, kauft wenn alle verkaufen und verkauft, wenn alle kaufen:
    Wie Investoren denken und investieren: Kaufe, wenn andere verkaufen, und verkaufe, wenn andere kaufen

    Zugegeben, man braucht schon ein gewisses irationales denken, eine harte Schale und viel Risikobereitschaft, doch wer meine obigen Beiträge gelesen hatte, der sollte doch wissen, dass das mit den BitCoins eine langfristige Gelegenheit ist und wir erst am Anfang sind, da sind solche Rücksetzer ganz normal. Und wer bei diesen "Tiefen von knapp unter 400 Euro BitCoins abstaubt, kann nur gewinnen....., seit letztem November ging es nur immer knapp unter 400 Euro um dann wieder zu steigen. Es scheint dass dies eine psychologische Grenze ist und die Käufer dann mehr nachkaufen, als Verkaufs-Panik herscht.
    Sollte aber doch einmal während 2-3 Tagen mehrere negative Schlagzeilen kommen, das steigert sich das natürlich runter, was solls...., dann geht es halt Richtung 300 Euro und macht dann da die Kehrwende, trotzdem gilt, macht den Abstauber, wenn ihr wieder eine Erholung seht.... früher oder später klettert er wieder.... Psychologie, meine Herren ;-)

    Ach und hier noch als Hinweis:
    "Meine Gedankenspiele dienen ausschließlich Informationszwecken. Die Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der BitCoins dar. Der Kauf von BitCoins ist mit hohen Risiken behaftet. Ihre Investitionsentscheidungen dürfen Sie nur nach eigener Recherche und nicht basierend auf unseren Informationsangeboten treffen. Wir übernehmen keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die durch Verwendung unserer Informationen entstehen."


    Statement Bitcoin.de: Alle Einlagen sind sicher
    Dienstag, der 25. Februar 2014
    Falls – falls – die mögliche Insolvenz von Mt. Gox etwas Gutes hat, dann dass die Einlagensicherheit von Börsen und Marktplätzen künftig genauer betrachtet werden wird. Wir von Bitcoin.de haben in dieser Beziehung nichts zu befürchten. Wie angekündigt kommt hier noch ein Statement unseres Geschäftsführers Oliver Flaskämper, das dieser heute der Presse zugesandt hat.

    Die ersten Absätze werden für die meisten Leser nichts neues darstellen. Interessant wird es weiter unten. Hier das ganze Statement, das von Oliver Flaskämper an die Presse geschickt wurde, ohne bisher wiederveröffentlicht bzw. zitiert zu werden. Vermutlich, weil eine womöglich insolvente Börse aus Tokio besser zur “Wild-West-Kryptowährung” Bitcoin passt als ein solider mittelständischer Deutscher Marktplatz, der der Sicherheit von Kundeneinlagen die höchste Priorität einräumt.

    Folgendes Statement habe ich eben der Presse gegeben:
    Zu erst einmal: Das Bitcoin-Netzwerk läuft weiterhin wie geschmiert, es ist wieder einmal “nur” ein Dienstleister von der Fahne gegangen. Aber leider ein großer und vermutlich auch nicht der letzte :-/ Bitcoin ist 5 Jahre alt und die Milchzähne sind gerade rausgefallen, um den neuen Zähnen Platz zu machen. Auch die Kinderkrankheiten nehmen mit 6 Jahren ja bekanntlich rapide ab. Hoffen wir mal das Beste :-)

    Wenn es stimmt was man ließt, dann haben kriminelle Elemente über Jahre hinweg die seit 2011 bekannte Schwachstelle im Bitcoin-Netzwerk ausgenutzt und sich bei MtGox Bitcoins mehrfach auszahlen lassen. Das war nur deshalb möglich, weil MtGox scheinbar einen modifizierten Bitcoin-Client verwendet hatte, der die Transaktion-ID einer Bitcoin-Überweisung als Referenz in der Datenbank benutzt hat. Diese Transaktion-ID, vergleichbar mit dem Verwendungszweck einer Banküberweisung, kann von Angreifern in bestimmten Fällen verändert werden. Und zwar dann, wenn Bitcoin-Überweisungen aus vom Bitcoin-Netzwerk nicht bestätigtem Wechselgeld durchgeführt werden. Das hat mutmaßlich dazu geführt, das ausgeführte Bitcoin-Überweisungen bei MtGox im System nicht als ausgeführt verbucht wurden, so dass eine mehrfache (evtl. unendliche Auszahlung) möglich war. Die Börse wurde so also mutmaßlich schleichend um die Kunden-Einlagen “erleichtert”.

    Die immer noch im Bitcoin-System vorhandene Schwachstelle konnte und kann wegen der bei bitcoin.de vorhandenen “doppelten Buchhaltung” für Bitcoin-Überweisungen nicht ausgenutzt werden. Alle unsere Kunden-Einlagen in Bitcoins sind sicher. Kunden, die diese Aussage überprüfen wollen, können sich ihre Bitcoins jederzeit auszahlen lassen. Wir haben keine Angst vor einem Bankrun. Unabhängig davon, werden wir uns in den kommenden Wochen das Vorhandensein unserer Bitcoin-Kundeneinlagen auch von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestätigen lassen. Dies soll das Vertrauen in unser Unternehmen weiter stärken.


    100%ige Sicherheit kann kein System bieten – auch kein Paper- oder Brain-Wallet. Durch jede zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wird aber die Wahrscheinlichkeit eines Super-GAUs immer weiter verringert. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre verbessern wir unsere Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich und lassen diese mittlerweile auch von externen Sicherheitsunternehmen überprüfen, die sich auch um die Sicherheit von Banken- und Energieversorgern kümmern. Detaillierte Informationen zu unseren Sicherheitsmaßnahmen werden wir nicht öffentlich machen. Auch die Deutsche Bundesbank hält sich bedeckt, wenn es um die Lagerstätten, Bestände und Transportwege ihrer, nein, unserer Goldbarren geht, geschweige denn welche Personen Zugang zu den Tresoren haben…

    Viele Grüße,
    Oliver Flaskämper
    Geändert von rene (26.02.2014 um 10:50 Uhr)
    Grüsse
    Rene

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  14. #14
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Übrigens vor 3 Wochen habe ich hier mitgeteilt, dass Galileo ein Bericht macht, der nun gestern kam.
    Das Timing war natürlich wegen Mt.Gox kacke, doch ein "Mehrwert" für alle Skeptiker war er in jedem Fall:

    Video auf Pro 7 Galileo:
    Der Bitcoin-Millionär
    Grüsse
    Rene

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  15. #15
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Der Unternehmer Erik Voorhees rechnet damit, dass er Bitcoin im Wert von mehr als 200.000 Euro verloren hat. Schuld daran sei auch sein eigener Leichtsinn, so viel Geld bei einer Online-Börse wie MtGox zu lagern. Die Internet-Währung selbst sei aber nicht beschädigt.

    Bitcoin nach Desaster bei Online-Börse wieder im Aufwind | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
    Grüsse
    Rene

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  16. #16
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Bitcoin: Behörden ermitteln in Sache MtGox
    [...]Nach dem Verschwinden der Bitcoin-Handelsplattform MtGox aus dem Internet haben japanische Behörden Ermittlungen aufgenommen. Die Finanzbehörden, die Polizei und das Finanzministerium "befassen sich mit der Sache, um ihr ganzes Ausmass zu erfassen", sagte ein japanischer Regierungsvertreter am Mittwoch vor Journalisten.[...]
    MtGox-Kunden kommen nicht mehr an ihre virtuellen Guthaben heran. Im Internet kursierte ein angeblicher "Krisenplan" von MtGox, demzufolge das Unternehmen in den vergangenen Jahren unbemerkt 744'400 Bitcoins verloren haben soll.[...]

    aus Inside-IT: Bitcoin: Behörden ermitteln in Sache MtGox

    Halt wie ne Bank, aber eine solche wo der Staat nicht mit To-Big-To-Fail-Gründen reagiert und hilft.

  17. #17
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Je länger je mehr sollte jeder gemerkt haben, das Bitcoins ein Hoch-Hoch-Risikogeschäft ist.
    [...]Kurz nach der Insolvenz der Bitcoin-Börse Mt. Gox muss eine weitere Website für die digitale Währung schliessen. Die Bitcoin-Bank Flexcoin erklärte am Dienstag, von Hackern "attackiert und ausgeraubt" worden zu sein.[...]Bei Flexcoin aus Kanada wurden nach eigenen Angaben 896 Bitcoins entwendet. Es gebe keine ausreichenden Mittel, um die Verluste aufzufangen, erklärte der Betreiber auf seiner Website. "Deswegen schliessen wir unsere Pforten mit sofortiger Wirkung." Die entwendeten Bitcoins haben einen Wert von umgerechnet 430'000 Euro.[...]

    Quelle: Inside-IT: Das Bitcoin-Drama geht weiter

  18. #18
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Ob da ev. sogar Banken Hacker angestellt haben um eine allfällige Konkurrenz vor dem Aufblühen zu vernichten?
    Richte nicht zu vorschnell, damit Du Dich damit nicht selbst richtest!

  19. #19
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Oder sich die Plattformen selbst ausgeraubt haben?
    Gruß

    Wolfen


    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

  20. #20
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Der Bitcoin verändert den Online-Handel. Nicht morgen oder übermorgen, sondern heute.

    In diesem Newsrückblick geht es um die Frage, ob und wofür der Bitcoin benutzt wird. Wir stellen einige neue Unternehmen vor, die den Bitcoin seit kurzem akzeptieren und berichten über andere, die Zwischenbilanz ziehen. Das Ergebnis: viele Online-Händler können es sich eigentlich gar nicht leisten, Bitcoins nicht zu akzeptieren.
    Wie es sich gehört beginnen wir mit den schlechten Nachrichten: Den Preisen. Der Bärenmarkt hat sich in der vergangenen Woche weiterhin fortgesetzt. Seit dem absoluten Höhepunkt Anfang Dezember, als ein Bitcoin mehr als 800 Euro gekostet hat, ist der Kurs kontinuierlich gefallen. Nun steht er bei gut 450 Euro, und es ist noch unsicher, ob der Markt den Konkurs von Mt. Gox bereits verkraftet hat. Die verbleibenden Börsen haben die Implosion des Schwergewichts zwar aufgefangen, doch ein neues Gleichgewicht hat sich noch nicht gebildet.

    Immer mehr Transaktionen
    Über die pleite gegangenen Börsen habe ich bereits geschrieben, über die Pseudo-Enthüllung von Satoshi Nakamoto, dem Gründer des Bitcoins, ebenfalls. Hierzu möchte ich noch hinzufügen, dass die Bitcoin-Community innerhalb kürzester Zeit 28.000 Dollar für Dorian Nakamoto, den vermeintlichen Satoshi, gesammelt hat. Als kleine Entschädigung für den Wirbel um seine Person.
    Im Folgenden geht es aber nicht im Katastrophen und Dramen, sondern um gute Nachrichten. Deren Essenz lässt sich mit einem einzigen Chart ausdrücken:

    Diese Statistik von blockchain.info zeigt die Anzahl der täglichen Transaktionen im Verlauf eines Jahres. Die Tendenz ist klar: Der Bitcoin wird mehr und mehr benutzt. Mittlerweile gibt es täglich zwischen 50.000 und 80.000 Transaktionen. Und wenn wir den Charts weiter fassen, seit 2009, ergibt er ein Bild, das recht gut zur Preisentwicklung passt:

    Eine Innovation, die ihren Höhepunkt bereits überschritten hat, sieht anders aus, oder? Nun aber zu dem, wofür der Bitcoin verwendet wird.

    Mikropayment
    Eines der großen Probleme aller Content-Verkäufer, ob Film, Text, Musik, Bild oder Software, ist das Mikropayment. Die ideale Lösung wäre es, wenn die Produzenten einen Film, einen Artikel oder ein Lied einzeln und direkt verkaufen könnten, ohne Zwischenhändler oder Abos zu benötigen. Nun verhält es sich aber leider so, dass die gebräuchlichen ZahlungsdienstleisterTransaktionsbeträge unter einem Euro mit Gebühren von 10 bis 30 Prozent bestrafen (müssen), was dem genannten Geschäftsmodell kräftig Wind aus den Segeln nimmt.
    Der Bitcoin ist hierfür die Lösung. Nicht morgen, sondern heute. Zahlungsdienstleister wie BitPay oder Coinbase bieten ihren Kunden an, Bitcoins zu akzeptieren, aber Euro oder Dollar zu erhalten. Die Gebühr beträgt dabei ein Prozent oder weniger. Mikropayment ist möglich, und immer mehr Firmen erkennen, dass es eigentlich keinen Grund gibt, das Angebot des Bitcoins auszuschlagen.

    Spiele
    Eines der aktuell beliebtesten Modelle der Spielebranche ist „Free to play, pay to win“: Spiele sind umsonst, aber man kann für Objekte innerhalb des Spiels, zum Beispiel ein besseres Schwert, bezahlen und sich damit die Möglichkeit erkaufen, seine Gegenspieler abzuschlachten oder, in humaneren Bereichen, auszubooten Big Fish Games ist mit 1,5 Millionen Downloads am Tag und einem Jahresumsatz von 266 Millionen Dollar tatsächlich ein dicker Fischer im Spielebecken. Die Firma entwickelt Browser- und Casual-Games, ihren Umsatz generiert sie zur Hälfte durch besagte In-Game-Payments und zur Hälfte durch den Verkauf kostenplichtiger Spiele.
    Die Firma hat nun bekanntgegeben, dass sie für alle 3.000 Spiele den Bitcoin akzeptiert. Der Geschäftsführer Peter Thelen sagte der Zeitschrift GamesBeat, es mache nicht nur Spaß, sondern auch Sinn: Acht Prozent des Umsatzes von Big Fish Games geht für Transaktionsgebühren drauf. Mit Bitcoins, die die Firma über Coinbase akzeptiert, sind die Transaktionen für die erste Million Umsatz umsonst, danach kosten sie weniger als ein Prozent.
    Vor Big Fish hat bereits BigPoint, eine Hamburger Spieleschmiede, den Bitcoin akzeptiert. Die Gründe waren ähnlich gelagert: Die Firma sieht in Bitcoins die mit Abstand einfachste und günstigste Lösung, internationale Transaktionen durchzuführen. Im Oktober, etwa ein Monat nach der Einführung, war die Option laut Angabe der Firma allerdings so gut wie gar nicht genutzt worden.

    Musik
    Der Download von Musik ist geradezu der Prototyp eines Mikropayment-Marktes. In diesem Bereich haben kürzlich gleich zwei Anbieter Bitcoins akzeptiert: Anghami und FanDistro.
    Anghami ist der mit Abstand größte Musik-Streaming-Dienst des Mittleren Ostens. Als erster großer Musikanbieter der Welt akzeptiert Anghami nun Bitcoins – allerdings bislang lediglich für die Anmeldung. Bei Anghami können Nutzer aller Smartphones kostenlos einige Stunden Musik im Monat hören, danach müssen sie sich anmelden. „Früher war auch jeder skeptisch, dass Streaming die Zukunft der Musik ist. Wir glauben, dass der Bitcoin die Zukunft des Bezahlens ist“, sagte Mitbegründer Elie Habib. Anghami hat vier Millionen Kunden und mehr als zehn Millionen Lieder im Angebot. Überwiegend handelt es sich dabei um arabische Musik, aber es sind auch Titel großer, internationaler Labels vertreten.
    FanDistro ist dagegen ein sehr junges Start-Up, das es Künstlern ermöglicht, Musik sowie Merchandise so direkt wie möglich zu verkaufen. Auf der Plattform kann man Lieder verschiedener Kategorien herunterladen, etwa Blues, Rap, Rock, Metal, Pop, Reggae, Elektronik oder Indie. Alben von Major-Labels sind zwar eher weniger vertreten, doch es gibt durchaus bekanntere Bands, zum Beispiel Anathema. Bezahlen kann man mit PayPal und Bitcoin, wobei FanDistro klar letzteres empfiehlt. Ein einzelnes Lied kostet etwa einen Euro, ein Album sechs bis zehn. Gegenüber Coindesk sagte Geschäftsführer Michael Penfield, der größte Vorteil von Bitcoins seien klar die so gut wie nicht vorhandenen Gebühren, was für die Musikindustrie fantastisch sei. FanDistro möchte Bitcoins in zwei Phasen akzeptieren: zunächst werden die bezahlten Bitcoins via Coinbase direkt in Dollar oder Euro umgewandelt. Für die Zukunft möchte Penfield jedoch die Musiker davon überzeugen, Bitcoins direkt anzunehmen.

    Zwischenbilanzen
    Manchmal wird ja gesagt, das Problem des Bitcoins sei seine Natur als deflationäre Währung. Wenn Geld immer mehr wert wird, gibt es keiner aus, und die ganze Wirtschaft schrumpft und bricht zusammen.
    Dies scheint, entschuldigung, Quatsch zu sein. Zumindest wenn es nach den Zwischenbilanzen geht, die einige Unternehmen in den vergangenen Wochen geliefert haben. Digital Tune, eine finnische Musikplattform für überwiegend elektronische Musik, akzeptiert bereits seit Anfang 2013 Bitcoins. Nach einem Jahr hat der Geschäftsführer William Coates Bilanz gezogen. Die Erfahrungen sind überraschend positiv: Nach Kreditkarten und Paypal sind Bitcoins das drittbeliebteste Zahlungsmittel, was mit durchschnittlich 2 Prozent der Verkäufe noch nicht allzu viel bedeutet, aber gemessen an der weit unter dieser Marke liegenden Markdurchdringung des Bitcoins mehr als nur beachtlich ist. Coates ist jedoch vor allem von den Vorteilen begeistert, die der Bitcoin für ihn als Händler mit sich bringt: Zum einen gibt es keinen Betrug – und “keinen” ist hier buchstäblich zu verstehen: null Komma null Fälle. Zum anderen sind, wie bereits angedeutet, die Gebühren unschlagbar niedrig. Während PayPal für den Verkauf eines Liedes zum Preis von 1,49 Euro rund 27 Prozent Gebühren verlange, welche die Firma für PayPal-Kunden auf den Preis aufschlagen müsse, falle mit BitPay gerade einmal ein Prozent an. Problematischer sei dagegen die Volatilität des Preises.

    Auch der Online-Händler Overstock ist begeistert von den Erfahrungen mit dem Bitcoin. Das erste große Versandhaus für alles, das den Bitcoin akzeptiert hat, zieht nach zwei Monaten Bilanz: Mehr als 1.000.000 Dollar wurden durch Bitcoins umgesetzt. Die weiteren Statistiken bekräftigen den Verdacht, dass Bitcoins als Zahlungsmittel für den Onlinehandel von Vorteil sind: Bestellungen durch Bitcoin sind überdurchschnittlich groß (+34 Prozent), stammen überdurchschnittlich oft von Neukunden und fallen, noch einmal, mit weniger als 1 Prozent Gebühr unterdurchschnittlich teuer aus. Für ein Unternehmen im hartumkämpften Onlinehandel, in dem die Gewinnmargen gering sind, ist eine Ersparnis von rund 2 Prozent je Bestellung ein Vorteil, der eigentlich zu groß ist, um darauf zu verzichten. Der Overstock-Geschäftsführer Patrick Byrnes hat darüber hinaus angekündigt, dass seine Firma mittlerweile 10 Prozent der Bitcoins behält. Eventuell, um Angestellte oder Lieferanten auf Wunsch in Bitcoins auszuzahlen.
    Eine weitere Zwischenbilanz lieferte porn.com. Nach dem anfänglichen Hype habe sich der Bitcoin-Anteil bei rund 10 Prozent stabilisiert. Der Bitcoin als Zahlungsmittel wird also durchaus nachgefragt.
    Grüsse
    Rene

    Administrator von informatikboard.ch

  21. #21
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Und die Zukunft?
    All das bisher Gesagte unterstreicht einen Eindruck: Ein penibler Buchhalter wird es seinem Unternehmen immer weniger nachsehen, den Bitcoin nicht zu akzeptieren. Overstock hat über den Daumen gepeilt 20.000 Dollar in zwei Monaten gespart; das ist nicht die Welt, aber auch nicht nichts. Digital Tunes kann Lieder fast 30 Prozent günstiger anbieten, Künstler, die bei FanDistro mit Bitcoins bezahlt werden, erhalten grob überschlagen 20 cent mehr je Track, und Big Fish Games wird im Durchschnitt sieben Prozent mehr Gewinn je virtuellem Gut machen, wenn jemand mit Bitcoins bezahlt. Egal wie hoch die Summen letztendlich sind – eine Grundlage aller erfolgreichen Unternehmen ist es, keine Gelegenheit auszulassen, Kosten zu sparen.
    Beinah täglich akzeptiert ein weiterer Händler Bitcoins, mit mal größerem, mal kleinerem Erfolg. Über kurz oder lang ist wohl zu erwarten, dass der Bitcoin als Zahlungsmittel ebenso verbreitet sein wird wie PayPal. Insbesondere im Mikropayment ist zu erwarten, dass der Bitcoin Möglichkeiten eröffnet, die es zuvor schlicht nicht gegeben hat.

    Quelle: https://blog.bitcoin.de/der-bitcoin-...-sondern-heute
    Grüsse
    Rene

    Administrator von informatikboard.ch

  22. #22
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    Standard AW: BitCoins: Fluch oder Segen ?

    Der Bitcoin-Swap

    Eine Neuheit: Die Tera Gruppe bietet nun Swaps für Bitcoins an. Damit können sich Marktteilnehmer gegen die Volatilität des Bitcoin-Preises absichern. Für Händler könnte dies die Möglichkeit eröffnen, Bitcoins in großem Stil anzunehmen – ohne sie direkt gegen Dollar oder Euro zu tauschen.
    Die Tera Group hat am Montag, den 24. März, einen Bilateralen Bitcoin Swap angekündigt. Dieses Finanzinstrument erlaubt zwei Parteien, auf den künftigen Bitcoin-Preis zu setzen und sich damit gegen das Risiko durch die berüchtigte Volatilität des Bitcoin-Kurses abzusichern. Für die Bitcoin-Wirtschaft, die zum Teil sehr unten schwankenden Preises leidet, ist dies ein Meilenstein. Bisher stand es für Händler aus berechtigten betriebswirtschaftlichen Gründen schlicht nicht zur Debatte, in großem Stil Bitcoins zu akzeptieren, da die Risiken durch Kurseinbrüche unberechenbar sind. Nun können sie sich mit Swaps gegen solchen Verluste hedgen. Tera hat bereits einen Multi-Millionen-Dollar Swap konstruiert, der es ermöglicht, den Wert des Bitcoins gegen US-Dollars zu hedgen.
    „Bitcoin Swaps sind ein Wendepunkt in der Evolution von Kryptowährungen“, sagte Tera-Geschäftsführer und Mitgründer Christian Martin. „Hinter dieser alternativen globalen Währung steht eine unglaubliche Kraft. Aber trotz dieser ganzen Begeisterung ist es entscheidend, dass die Marktteilnehmer Instrumente haben, mit denen sie ihr Preisrisiko hedgen können.“
    Gemäß eines Swap-Vertrags können die Parteien eine Transaktion zu einem bestimmten Preis abschließen und sich diesen Wechselpreis für einen bestimmten Zeitabschnitt sichern. Geplant sind derzeit 25 Tage. Auch wenn diese Art des Derivates unreguliert ist, sucht Tera aktiv nach der Erlaubnis der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), um ein ähnliches Swap-Instrument auf regulierten Marktplätzen anzubieten.
    Die Teragruppe, die aus TeraExchange und Tera Advanced Technologies besteht, ist ein globaler Pionier in der Entwicklung von Derivaten. TeraExchange ist ein Marktplatz für Interest Rate Swaps, Credit Default Swaps und weitere Finanzprodukte. Swaps sind Finanzderivate und damit hochspekulative Anlagen. Sie sind sozusagen Wetten auf den künftigen Preis eines Finanzproduktes oder ein anderes künftiges Ereignis – zum Beispiel das Wetter. Wiewohl umstritten, spielen Swaps als Absicherung für riskante Anlagen und Geschäfte eine große und konstruktive Rolle.
    Grüsse
    Rene

    Administrator von informatikboard.ch

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