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Thema: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

  1. #1
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    Ausrufezeichen Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    Hallo,

    mich (männl. 39 Jahre) würde interessieren wie die aktuelle Situation in der Schweiz im IT Markt so ist. Primär interessiert mich der Bereich Support (2nd und 3rd Level sowie die Windows Serveradministration).

    Derzeit bin ich in Deutschland bei einem der größten Arbeitgeber als Systemadministrator eingestellt. Ich habe eine handwerkliche Ausbildung und auch lange Zeit als Handwerker gearbeitet. Aus gesundheitlichen Gründen später dann noch eine Ausbildung als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (2005 beendet aber nie als Programmierer gearbeitet) absolviert. Habe dann lange Zeit (2.5 Jahre) im 1st Levelsupport für T-Online gearbeitet und durfte da sehr viel Erfahrung im Umgang mit Kunden und der Problemlösung sammeln. 5/2008-1/2009 machte ich eine Weiterbildung zum Serveradministrator 2008 inkl. eines 2 monatigen Praktikums(MCITP Server 2008, Enterpriseserver 2008 und die MCTS Vista und Windows7).

    Da mein derzeitiger Arbeitsvertrag zum 31.3. ausläuft und bei meinem Arbeitgeber ein drastischer Stellenabbau stattfindet bin ich auf der Suche nach einem neuen Wirkungskreis.

    Was meint ihr, wie stehen die Chancen für mich?

    Grüße Thomas

  2. #2
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    Standard AW: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    Hallo Thomas-DE,

    nur so auf die Schnelle, weil ich gerade beim Mittagessen bin ...
    meiner Meinung nach stehen deine Chancen nicht schlecht.

    auf die Schnelle 2 Seiten gefunden, die dir ev. weiterhelfen könnten ...

    Offene Stellen Schweiz - Stellenvermittlung, Stellenanzeiger, Temporärstellen, Kaderstellen, IT-Jobs, Dauerstellen & Stellenangebote

    IQ PLUS AG - Informatik-Spezialisten auf Zeit

    Gruss der Duke
    ps: werde mich später nochmals melden ...
    Alle sagten das geht nicht, da kam einer der das nicht wusste und machte es ...

  3. #3
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    Standard AW: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    IT Stellen in der Schweiz findest du die meisten unter jobs.ch - Der grösste Stellenmarkt der Schweiz mit den meisten Stellen und Jobs

    Im Bereich Systemtechnik gibts immer wieder Stellen.....als Programmierer sowieso. Kommt halt drauf an was du zu bieten hast ;-)

    Aber schau dich doch mal auf der obigen Seite um.
    nüx! punkt.
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  4. #4
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    Standard AW: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    Ich denke auch, dass deine Chancen im IT Stellenmarkt nicht schlecht stehen. Für IT Stellen und Jobangebote lohnt es sich immer online nach einer Jobsuchmaschine oder speziellen IT Arbeitsvermittlung zu suchen, die weiterhelfen kann. Auch eine allgemeine Jobbörse kann bei der Arbeit Suche im IT Bereich behilflich sein - hierzu kann ich, wenn du auf der Suche nach Jobs in der Region der Zentralschweiz bist, z.B. Jobs Zentralschweiz und Stellenangebote Zentralschweiz von zentraljob.ch - offene Stellen Zentralschweiz, Stellen Luzern, Stellenbörse, Kaderstellen Zentralschweiz - Zentraljob.ch empfehlen.

  5. #5
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    Reden AW: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    Allerdings ist Vorsicht geboten: es gibt viele offene Stellen, aber 10-mal mehr Bewerber als offene Stellen.
    Immer mehr arbeitslose Informatiker in Zürich - computerworld.ch
    Folglich stehen Deine Chancen in Zürich eine Stelle zu finden 1:10

    Gesamtschweizerisch ist die Sache ähnlich: ein IT-Fachkräftemangel ist momentan nicht vorhanden. Der Grund liegt im "Schweinezyklus" verborgen: gibt es zu wenige Informatiker, denken sich viele: "jetzt muss ich Informatik studieren." In der Folge schreiben sich viele in den Studiengang ein. 4 Jahre später kommen sie auf den Arbeitsmarkt. Da es jetzt aber auf einmal extrem viele Bewerber gibt (schliesslich bewerben sich jetzt alle Absolventen auf einmal), ist das Bedürfnis nach Informatikern nicht mehr vorhanden und viele ITler finden keine Stelle. In der Folge will niemand Informatik studieren. Nach 4 Jahren werden dann keine ITler mehr gefunden, da es kaum Absolventen hat. Und der Bedarf steigt wieder. Erneut führt die positive Rückmeldung zu überproportional vielen Neueinschreibungen in den Informatik-Studiengang - und der Zyklus beginnt von vorne.

    2012 gab es einen Überschuss an Informatikern. Folglich wäre jetzt ein guter Zeitpunkt zum Studieren, aber ein schlechter, um sich zu bewerben. Eine Informatikerbewerbung lohnt sich frühestens im Jahr 2016 wieder.

  6. #6
    Avatar von night
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    Standard AW: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    IT Fachspezialisten werden gesucht und zwar extrem. Es kommt auf die Fachrichtung an.

    Einem wirklich guten und praktisch veranlagten Security Spezialist würde ich mit Handkuss einstellen lassen.

    Leider, leider findet sich da niemand der etwas drauf hat.

    In der Praxis sieht es nämlich so aus... Der Probetag ist da und der Kandidat versagt kläglich, da er ein studierter Theoretiker ist und von Praxis null Ahnung hat. Solche Leute können wir nicht gebrauchen.
    Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muss man sich hart erarbeiten.
    ..viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun...(Orson Welles)

  7. #7
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    Standard AW: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    Also von mir aus gesehen, ist die Stellensituation immer etwa gleich. Wer gut ist und arbeiten will, der bekommt einen Job!

    Der von bigi2012 (guter Name übrigens ) beschriebene "Schweinezyklus" kann ich nicht nachvollziehen ... höchstens in der Tatsache, dass Leute mit dem Gedanken "jetzt muss ich Informatik studieren" nur schlecht einen Job finden.

    Dies hat aber wie bereits angetönt mehrere Gründe: absolute Theoretiker, absolut nicht interessiert an Daten und Informationen sondern nur am Titel BsC oder Wirtschaftsinformatiker HF oder was auch immer ...

    Tatsache ist aber, dass wir einen massiven Fachkräftemangel haben, weil die IT jahrelang (und noch heute) ein Quereinsteiger-Business war/ist und die ganzen Pioniere von vor 30-40 Jahren auf einmal alle pensioniert werden/wurden.

    Ich weiss die Zahlen nicht mehr genau, aber ich glaube gemäss ict.ch warens bis 2020 ca. 17'000 Stellen.

    Mal schauen ...
    PWRDWNSYS *IMMED

  8. #8
    Avatar von NaTakk
    NaTakk ist offline Fortgeschrittener Benutzer
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    Standard AW: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    ich stimme den aussagen hier zu.

    sowohl der hype auf it lehren und dann merken, scheisse für das geld muss ich auch etwas leisten... wusch und weg waren sie.

    dann noch das man auf einen it job meist eine recht hohe beige an bewerbungen erhält. und nach einer stunde durchforsten der dossiers auf
    nur halbwegs ernstzunehmende bewerbungen sind dann noch 2-3 übrig.
    - davon hat einer lohnforderungen die man einfach nicht bezahlen will/kann
    - und und und

    ich glaube wenn man in seinem job gut ist, ist es in der it absolut kein problem einen job zu finden und auch noch ein bisschen rosienen pickserei zu betreiben.

    und wenn ihr jeweils lest x% informatiker arbeitslos, dann denkt mal dran, was sich heute alles informatiker schimpft.....
    Kaufm. Angestellter EFZ, Informatiker EFZ, dipl. Techniker HF Informatik, DAS Betriebswirtschaft FH
    Citrix CCP-AD, MCSE 2012, MCITP 2008, MCITP W7, Wyse WCSE

  9. #9
    vstm ist offline Fortgeschrittener Benutzer
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    Standard AW: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    Ich kann mir vorstellen, dass es für eine offene IT-Stelle sehr viele Bewerbungen von unqualifizierten Leuten gibt. Ich denke darum wird von vielen (vor allem grösseren) Firmen einfach ein Studium verlangt, damit hat man ein einfaches Kriterium um Bewerbungen nach "fähigen Leuten" zu filtern (es gibt ja auch schon Software welche die Bewerbungen grob filtert).

    Dies wurde von den Bewerbern natürlich erkannt, darum machen diese nun einfach ein Studium um bei der Bewerbung nicht von vornherein herausgefiltert zu werden - irgendwie verständlich. Ich kann mir aber nicht vorstellen, warum man von einem Studium eine Praxisortientierte Ausbildung erwartet, schliesslich konzentrieren sich die Hochschulen auf die theoretischen Aspekte der IT. Dort geht es nicht um "wie mache ich den Kunden glücklich" sondern um "was ist die worst-case Laufzeit von Quicksort" (oder halt "wie mache ich den Compiler glücklich").

    Es ist noch lustig: die Hochschulen denken "Die Arbeitgeber sorgen für die praktische Ausbildung" und die Arbeitgeber denken "Die Hochschulen sollen eine praxisorientierte Ausbildung anbieten".

    Dazwischen finden wir zwei Arten von Arbeitnehmer:
    • Jene, welche einfach einen Job wollen um für ihre Familie zu sorgen. Sie haben gehört, dass man in der IT gut verdient (extrinsisch Motiviert).
    • Eine kleine Anzahl von Leuten welche sich wirklich für die IT begeistert und selbständig zu praktischen Wissen gelangt (sie saugen es richtiggehend auf). Diese Leute würden auch in die Informatik gehen wenn es im Allgemeinen nur schlecht bezahlte Stellen gäbe (sie sind also intrinsisch Motiviert).
    • Korrekterweise muss man sagen, dass die meisten Leute irgendwo zwischen diesen zwei Extremen liegen.


    Die meisten Arbeitgeber möchten natürlich Leute von der zweiten Kategorie einstellen. Da dies jedoch die Minderheit darstellt, besteht tatsächlich ein Mangel - einer der sich nicht, oder nur bedingt, durch das Bildungssystem oder mehr "Rohmaterial" (ausgebildete Informatiker) kompensieren lässt. Zusätzlich dezimiert sich diese kleine Gruppe noch mehr, weil einige merken wie gut sie sind und es ihnen dann zu Kopf steigt. Diese wären zwar Fachlich top aber auf Kunden kann man die nicht los lassen (stellt euch vor jemand mit der Persönlichkeit von Richard M. Stallman macht Support für ADSL-Anschlüsse, für die Aufnahmen dieser Gespräche würde ich sogar bezahlen).

    Es gibt aber noch weitere Probleme. Zum einen kann man unter einer IT-Stellenbeschreibung nur teilweise herauslesen um was es wirklich geht. Um das Beispiel von night ist wirklich gut um diesen Punkt zu verdeutlichen - er sucht einen Security Spezialist. Ohne Kontext kann dies viel bedeuten:
    • Ist das jemand, der Firewalls, Virenscanner und ähnliche Sicherheitssoftware installiert und wartet?
    • Ist hier jemand gemeint welcher versucht im Auftrag von Kunden in dessen Netzwerke einzubrechen mithilfe von Software wie Metasploit o.ä?
    • Wird hier jemand gesucht der Audits macht und allenfalls eine Zertifizierung durchführt (z.B. PCI-Compliance)?
    • Oder wird hier jemand gesucht, der nach Schwachstellen in Software (mit Disassembler, Debugger oder im besten Fall mit dem Sourcecode) sucht und Exploits/POC dazu schreibt (White-Hat mässig meine ich)?


    Abhängig davon was genau gesucht wird ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die (praktische und theoretische) Ausbildung. Offenbar ist es nicht so einfach, die genauen Anforderungen über eine Stellenbeschreibung zu kommunizieren (es liegt vielleicht nicht mal an der Stellenbeschreibung sondern kann durchaus auch ein Verständnisproblem beim Bewerber sein).

    So weit ich das sehe gibt es folgende Probleme beim besetzen von IT-Jobs:
    • Es gibt zu viele unqualifizierte Bewerbungen (?)
    • Es ist schwierig die passende Person für die offene Stelle zu finden. Die Anforderungen können in der Stellenausschreibung nicht vollständig wiedergegeben werden(?).
    • Sind die Lohnvorstellungen der passenden Personen kompatibel mit dem Budget? ("Ich will Jon Skeet einstellen um meine ASP.NET CRUD-App entwickeln zu lassen, denken Sie der arbeitet für CHF 100'000 p.a.?", "Nicht? Oh, schade!" - oder andersrum: "Ich kann MS Access und will CHF 100'000 p.a.", "Wie? Überqualifiziert? Oh, schade!").
    • Die unvorteilhafte Altersverteilung (runterscrollen zu "Einstiegsmöglichkeit mit Grafik") zeigt auf, das in 10-20 Jahren eine "Rentnerschwemme" auf uns zu kommt, sofern das Rentenalter nicht weiter erhöht wird. Es wird also nicht nur in der IT sondern überall einen Arbeitermangel geben. (Nebenbei: danke an das BFS für die mikroskopische Darstellung der Altersverteilung! Sparen wir bei den Pixeln - man weiss ja nie wann der Pixelmangel kommt).


    Ich stelle mir folgende Fragen:
    • Lassen sich diese Probleme durch mehr ausgebildete Informatiker lösen? Und woher sollen die kommen (mit Blick auf die Altersverteilung)?
    • Sind Stellenausschreibungen überhaupt das richtige Mittel um passende IT-Arbeiter zu finden? Bewerben kann sich jeder mit einem Lebenslauf - warum sucht man die Leute nicht dort wo sie sind? z.B. Bei Usergroups (wenn es keine für das entsprechende Gebiet gibt, warum nicht eine gründen)? Spezialisierte Plattformen im Internet (z.B. IB, oder stackoverflow.com/GitHub.com für Programmierer, serverfault.com für Sysadmins)?
    • Falls am Modell der Stellenausschreibungen festgehalten wird: wie kann man bei den Bewerbungen auf effiziente Art die "besten" für die Stelle herausfiltern?
    • Muss sich an der Ausbildung etwas ändern damit die künftigen Informatiker alle Bedürfnisse der Wirtschaft (aber auch der Forschung) abdecken können?
    • Muss die Wirtschaft bei der Ausbildung evtl. selber Hand anlegen und die Leute, neben der Berufslehre, auf eigene Kosten ausbilden (Einarbeitungszeit > eine Woche, on-the-Job-Training)? Schliesslich ist jede Firma wieder anders und jede Firma hat unterschiedliche Anforderungen an die Mitarbeiter.
    • Was machen wir mit den IT-Veteranen? Ins Altersheim oder weiter arbeiten lassen? Wie viele wurden Frühpensioniert weil sie nicht mehr gebraucht wurden?
    • Brauchen wir diese Leute wirklich? Die Software-Entwickler von Heute arbeiten täglich daran, die fehlenden Arbeiter der Zukunft durch Software zu ersetzen.


    Ich denke die geriatrische Pflege wird in den nächsten Jahren ebenfalls boomen - ich überlege mir eine Umschulung.

  10. #10
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    Standard AW: Aktuelle IT-Stellensituation in der Schweiz

    Ich sage nicht, dass die Stellensituation schlecht bzw. schlechter als anderswo ist. Es ist einfach so, dass Informatiker kein geschützter Titel ist und man nicht erwarten kann, mit guter Arbeit, guten Noten etc. würden einem die Jobangebote nur so zufliegen. Intrinsische Motivation muss schon da sein, sonst wird man in der IT keinen Erfolg haben. Aber auch dann wird's sehr schwierig. Das Misstrauen der Personaler in Bewerber auf IT-Stellen ist sehr gross: gute Leistungen, Zertifikate und Empfehlungsschreiben reichen nicht aus, um eine Stelle zu finden. Die Firmen wollen immer Leute mit "Soft Skills". In der Regel sind aber die besten ITler nun mal keine Verkäufertypen, sondern eben die Nerds mit dicken Brillengläsern. Ich kenne einen genialen SysAdmin, der ganze Linuxfarmen innert kürzester auf- und abbauen kann. Der würde aber niemals bei so einem Bewerbungsgespräch brillieren, weil er einfach ein Nerd ist. Viele Stellenanbieter wollen aber einfach nicht wahrhaben, dass IT-Fachkräfte nun mal keine Verkaufsprofis sind und auch keine Verkaufsprofis sein müssen (!).
    Trotzdem wird von Bewerbern erwartet, dass sie Verkaufsprofis sein sollen. Das Resultat sind viele Quereinsteiger, die sich bewerben, da IT-Profis durch diese Bewerbungspraktiken verscheucht werden. Dann wundert es ja auch wieder niemanden, dass diese Firmen mit ihren unrealistischen Ansprüchen keine Bewerber finden.

    @vstm:
    Deine Fragen und Ansätze, wie man das Problem der Überalterung lösen kann, finde ich sehr gut. Ich fürchte nur, dass die Personalverantwortlichen und Manager durch solche Vorschläge intellektuell überfordert sind.
    Für Nicht-ITler ist es bspw. ein "Problem", die ganzen Beiträge auf stackoverflow zu lesen, zu interpretieren und richtig zu verstehen. Da sind haufenweise Supportanfragen und -antworten, die nur Fachkundige richtig auswerten können. Ich bezweifle, dass ein Schweizer Manager oder eine HR-Personalfachfrau eine Zeile C++-Code schreiben kann. Solche Leute sind einfach ungeeignet, um besagte Quereinsteiger zu identifizieren und auszufiltern.
    Mitunter ist das gängige System aus Bewerbungsschreiben und grundsätzliches Misstrauen nicht abschaffbar - ganz zu schweigen von der Problematik der IT-Manager mit geringer Fachkompetenz.
    Ich finde eher, dass es Angebote für IT-Profis geben sollte, die ihnen beibringen, wie man sich gegenüber Individuen mit geringer geistiger Mobilität als IT-Fachkraft zu erkennen gibt - allerdings auch da immer unter der Prämisse, dass zahlreiche Quereinsteiger den Konkurrenzdruck erhöhen und Betriebswirtschafter i.d.R. über lediglich geringe intellektuelle Fähigkeiten verfügen.

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