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Thema: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

  1. #1
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    Standard Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    Viele Systemadministratoren sind skeptisch wenns um den Einsatz von Linux als Business Serversystem a la Small Business Server von Microsoft geht.

    Einerseits verständlich... andererseits vom Kostenpunkt nicht nachvollziehbar. Die Firma ASC Software bietet deshalb bis Ende Jahr ein besonderes Weihnachtsgeschenk. Dell Serverhardware geschenkt! Dadurch, dass für Linux als Betriebssystem keine Lizenzkosten anfallen, wird damit quasi die Hardware querfinanziert.

    Der Betrag von unter CHF 100.- pro Monat deckt die Kosten für die technische Administration (systemmonitoring) sowie das Erstellen und Verwalten von Backups.

    Das System ist gut vercodet, so dass ein neuer Server in ca 45 Minuten aufgesetzt werden kann. Was denkt Ihr über diese Aktion?

    Findet Ihr, dass so ein günstiges Angebot zu günstig ist für den Servermarkt Schweiz?
    Beispiele gibt es bereits. Über 30 Unternehmen, davon auch erste in der Schweiz verwenden das Serversystem und sind seit über 4 Jahren glücklick damit.

    Oh, und by the way. Das Angebot ist nur bis 31.12.2008 gültig

  2. #2
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    Standard AW: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    Hi

    Gratis tönt immer gut, aber was bedeutet denn die folgende Passage?:
    >Dell Serverhardware geschenkt! Dadurch, dass für Linux als Betriebssystem
    >keine Lizenzkosten anfallen, wird damit quasi die Hardware querfinanziert.

    Eigentlich gibt es drei Klassen von Kleinnetzwerken:
    1) Ein NAS reicht, die möchten nur einen gemeinsame Datenablage
    2) Ein Server mit eMail und Kalender
    3) Ein Server mit eMail und Kalender so wie Branchen spezifische Datenbanken

    Bei Pos 1 ist wohl eine eigenständige Box mit Backup angesagt.
    Hohe Betriebssicherheit und ist ja eigentlich auch Linux drauf

    Bei Pos 2 ist ev. Linux eine Alternative. Wobei sichergestellt werden muss,
    dass beim Kunden NIE das Bedürfnis zu Branchen Programmen entstehen kann.

    Bei Pos 3 ist Linux keine geeignete Wahl. Wird von einzelnen Software Firmen unterstützt und dann auch noch mit diversen Vorgaben oder Restriktionen.

    Gruss Manuel

  3. #3
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    Standard AW: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    Hmm... so auf die schnelle geantwortet... werde das Topic wohl nochmals editieren.

    Aber auf den ersten Blick bedeutet querfinanziert:

    Bei Windows Servern fallen Kosten an für:

    a) Hardware

    b) Betriebssystem, Firewall, Virusschutz etc.

    Bei Linux Servern fallen Kosten an für:

    a) Hardware

    b) kein b

    Somit kann durch die Einsparung bei den Lizenzkosten das System günstiger angeboten werden, sprich die Hardware. Im Fall der Weihnachtsaktion gratis, so wie ich das verstehe.

    Ja Ich geb Dir mir den 3 Klassen von Bedürfnissen soweit recht, nur kenne ich keinen, der nicht gerne alles in seinem Outlook hat, dies mit einem Server synchronisiert und gleichzeitig noch unterwegs via VPN auf all seine Dokumente und Daten zugreift. Ich sprech jetzt von einem 1 Mann Unternehmen. Ebenso zählt es sich auch, wenn man jemand anderen (beispielsweise die Buchhalterin) auf seinen Server via VPN verbinden kann und so 0 Zeit braucht für das Kopieren von Daten, doppelten Files, aktualisieren etc....

    Aber generell stimme ich Dir da schon zu, angenommen die Bedürfnisse der Benutzer bleiben konstant...

    Und für den Fall c - also branchenspezifischen Datenbanken - kann man doch immer noch mit Vmware ein Windows XP System einrichten, vorausgesetzt die Software kann auf einem Windows XP Professional ausgeführt werden. Damit kann man wieder alles auf einem Server laufen lassen...
    Geändert von ITCons (23.10.2008 um 13:49 Uhr)
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  4. #4
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    Lächeln AW: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    Hi

    Ja technisch funtionierende Lösungen gibts viele. Leider mussten wir feststellen, dass unter vmware Exchange und MS-SQL-Server nicht brauchbar schnell arbeiten. Ausser man setzt noch zügig Geld drauf.
    Z.B. kommerzielles-vmware, gutes RAID (SAS), eine oder mehrere CPU(s) mit 4- Kernen. Auch das Backup und der Unterhalt vereinfacht sich halt nicht gerade in einer gemischten Umgebung (Die Supporten müssen dann beide Welten kennen).

    Das Problem wird darin liegen, dass sich inzweischen Office(WinWord,Excel,OutLook) mit Exchange und MS-SQL zur einem gewohnten und geliebten Umfeld etabliert hat.

    So sei klar zu sagen, dass zuerst das Bedürfnis eines Kunden festgestellt werden muss. Dann kann mit der Evaluierung begonnen werden (Vor- und Nachteile) aller Hardware und Software (inkl. Anschaffungs- und Unterhaltskosten)
    Wenn diese Auswahlverfaren richtig gemacht wird, so hat der Kunden das für Ihn optimale System! Egal ob das dann Linux oder Windows sein wird.
    Darauf folgt Windows oder Linux sollte eigentlich keine Philosophie frage sein, sondern eine logische Schlussfolgerung.

    Gruss Manuel

  5. #5
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    Standard AW: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    Hmm... interessant, würde mich interessieren, wieviele Benutzer auf diesem vmware gelaufen sind und ob alles andere korrekt konfiguriert war.

    Wir hatten beispielsweise ein System, bei dem auf dem Server ein Windows XP vmware client mit dem Buchhaltungsprogramm installiert war und Mitarbeiter von einem anderen Office darauf Zugriff hatten. Diese berichteten dabei Geschwindigkeiten fast wie bei einem lokalen Einsatz. Wir hatten auch den Windows SBS als vmware client auf einer Linux Plattform am laufen, dies bei etwa 30 Benutzern mit voller Exchange Funktionalität und hatten dabei keine nennenswerte Einschränkung im Bereich Schnelligkeit. Das alles mit dem frei verfügbaren vmware serverprodukt. Lief der vmware client auf einem Windows Server?

    Hier noch ein Link dazu: http://blog.ascsoftware.ch/?p=5

    Im Bereich Linux ist Exchange aus Kosten und Ressourcengründen nicht zu empfehlen. Scalix ist die bessere Alternative, zumal man dort bis 10 Benutzer kostenlos alle Outlookfunktionen im Netzwerkverbund zur Verfügung hat. Unser letzter Kunde hat 20 Arbeitsstationen mit Scalix als Mailserver auf einem Gigabit-Netzwerk. Diese sind seit etwa 4 Monaten sehr zufrieden damit.

    Ich muss Dir aber recht geben. Fragen der Abdeckung der Kundenbedürfnisse ebenso wie die Handhabbarkeit durch einen Systemadministrator sind wichtige Faktoren bei einem Enscheid. Und letztlich muss man einen professionellen, technischen Support sowie Zusatzdienstleistungen für Administratoren nicht unterschätzen.

    Deshalb hier einige Argumente für den Linux-Serverkauf aus unserer Sicht:
    - Bei technischen Problemen Verfügbarkeit von Ersatzhardware für temporäre Lösungen sowie Recoverymanagement, inklusive Systemwiederherstellung und Backupwiederherstellung
    - Kunden, bei welchen man sonst keinen Server verkaufen könnte, kann man eine preisgünstige Alternative anbieten
    - Offerten, die man sonst nicht zum Abschluss bringen könnte, werden mit dem vorliegenden Preismodell einfacher zum Abschluss gebracht
    - Auch für anspruchsvolle Kunden sind die Systeme konfigurierbar und stellen Zusatzdienste zur Verfügung wie etwa: Proxyserver zur Kontrolle des Surfverhaltens der Mitarbeiter, meherere WAN Feeds für Failover und Loadbalancing Konfigurationen, VPN Verbindungen zwischen Büros mittels OpenVPN (2048 bit Verschlüsselung) durch Server-zu-Server oder auch Server-zu-Router Setup
    - Spezielle, auf Systemadministratoren zugeschnittene Dienstleistugen wie etwa Backupmanagement und eine Online Passwort/Netzwerkdokumentationssoftware

    Welches Risiko geht ein Systemadministrator bei der Installation eines Linux-Servers ein? Es stellen sich wohl jedem die folgenden Fragen:
    - Muss ich etwas neues Lernen zum Installieren des Servers? Nein, die bisherige Erfahrung als Systemadministrator genügt vollauf für die Installation. Benutzer und Datenablage inklusive Domänendiensten kann man ganz einfach mit dem Webbrowser oder den bekannten Windowstools einrichten. Die Datenmigration - wie bei anderen Serversystemen auch - ist der grösste Teil der Serverinstallation und wir begleiten diesen Schritt per Remote oder direkt onsite.
    - Muss ich Programmieren können / oder Shell können ?
    Nein, die Software ist bereits fertig konfiguriert und bedarf nur einiger Handgriffe für die Inbetriebnahme des Systems. Wir helfen natürlich dabei.

    Der Systemadmin muss immer klar zwischen dem Bedürfnis des Kunden und der technischen Lösung vermitteln. Er muss somit mehr wissen als der Kunde und uns geht es vor allem darum zu zeigen, das Linux auch eine Servervariante sein kann, die bei einigen Kunden eine echte Alternative darstellt. Besonders für kleine Kunden bietet das System sehr viel.

    Man kann genauso die anderen Offerten stehen lassen. Es geht mit der Aktion darum, dass auch eine Offerte für einen Linux Server auf dem Tisch sein sollte, bevor der Kunde entscheidet. Denn nur so kann der Kunde aus dem Gesamtangebot wählen und muss sich nicht von vornherein auf eine Auswahl beschränken.

    Die Aktion der Gratis Serverhardware soll damit helfen, dass Kunden hellhörig werden und interessiert sind, mehr über das Thema zu erfahren. Systemadministratoren wiederum haben einem erfahrenen Ansprechpartner wie die Firma ASC Software im Bereich von Linux-Servern und können eine preislich interessante Offerte stellen, die unter bestimmten Bedingungen gute Chancen hat, den Zuschlag zu bekommen.

    Was ist sonst noch wichtig für Euch, damit Ihr Linux als Serversystem in Betracht ziehen würdet?

    Gruss
    Adrian

    ps. Ich weiss nicht, ob ich den Quelllink des Angebots hier nennen darf. Falls jemand dies weiss, lasst es mich doch wissen. Wäre beim jetzigen Stand der Diskussion sicherlich von Vorteil.
    Geändert von ITCons (02.12.2008 um 00:09 Uhr)
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  6. #6
    James ist offline Fortgeschrittener Benutzer
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    Standard AW: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    Hallo

    wo kann ich den Server abholen?

    also Gratis nehme ich sogar einen DELL Server

    gruss
    James

  7. #7
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    Standard AW: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    Sorry, den Server gibts nur mit zusammenhängendem Leasingvertrag Schön wärs ja schon...

    Und er wird nur mit einem Supportvertrag zusammen verkauft.. also lass mal gut sein, kannst Ihn Dir ja von Deinem daddy zu Weihnachten wünschen

    Detailinfos findest Du zum Angebot unter folgendem Link:
    ASC Software - Small Business Serversysteme, Leasing, Support, SBS, Small business, Onlinesupport, Hardwareleasing, Serverleasing, Windows, Serverhardware, Vectra Server, EDV, Microsoft Professional, Linux, Exchange Mailserver Scalix, Backup services

    Wieso haben Linux Administratoren solche Berührungsängste mit Windwos Serversystemen und Software? Und wieso haben Windows Administratoren solche Berührungsängste mit Linux Serversystemen und Software?
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  8. #8
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    Standard AW: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    oh und btw. Systemadmins mit einem Interesse an dem Angebot können bei mir Flyer für die genannte Aktion bestellen. Bitte PM an mich.

    Und hier noch ein Link zu einer Beschreibung des Serversystems:

    http://blog.ascsoftware.ch/?p=8
    Geändert von ITCons (05.11.2008 um 22:45 Uhr)
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  9. #9
    Avatar von night
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    Standard AW: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    Ich habe bis jetzt nur mit RedHat gute Erfahrungen gemacht. Allen anderen Distributionen sind nicht mein Fall. Zu viele negative Dinge die da aufgetreten sind..... Wenn Linux dann RedHat!
    Geändert von night (01.12.2008 um 00:34 Uhr)
    Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muss man sich hart erarbeiten.
    ..viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun...(Orson Welles)

  10. #10
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    Standard AW: Serverhardware geschenkt. Linux machts möglich!

    Ich muss sagen, dass die Wahl bei mir auch entweder RedHat oder Debian ist. Bei Debian gefaellt mir der Gedanke, dass einige der Distributionen einen Long Term Support bieten. Ideal fuer den langfristigen Gebrauch.

    Letztendlich muss das System die Stabilität und Performance bringen, die man von einem Linux System erwartet. Das steigert die Leistung und senkt Kosten.

    Wir haben auch Migrationen von Redhat auf Debian gemacht, ohne Probleme. Die grundlegenden Systemfiles sind weitgehend identisch, das hat wunderbar geklappt.
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